[DSW]M 08: "Engleutsch? Nein danke!" NEU: 2. Auflage

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Mon Aug 14 16:49:39 CEST 2000


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SPRACHWELT-NACHRICHTEN
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M 08: "Engleutsch? Nein danke!" NEU: 2. Auflage

          Wie sag ich's auf deutsch? Ein "Volks-Wörterbuch"
          Vollständig überarbeitete und stark erweiterte Auflage
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"Wir glauben aber, daß es noch nicht zu spät ist. Gemeinsam können wir das
Ruder noch herumreißen. Es ist noch Zeit, unsere Sprache zu retten, zu
gestalten und weiterzuentwickeln. ... Und wir bitten Sie, uns dabei zu
helfen."

So hieß es in der 1. Auflage von "Engleutsch? Nein danke! Wie sag ich's auf
deutsch? Eine Wörterliste". Inzwischen ist  - dank des gewaltigen Zuspruchs
der Leser - die anfängliche "Wörterliste" zu einem wesentlich dickeren
"Volks-Wörterbuch" angewachsen, erweitert nicht nur um unzählige engleutsche
Wörter, sondern auch um einführende Begleittexte, auflockernde
Zwischenbemerkungen und noch mehr Bilderwitze.

Etwa 33.000 Büchlein der ersten Auflage kamen unters Volk. Zeitungen wie
"Die Welt", die "Berliner Zeitung", "Täglich alles" oder die "Salzburger
Nachrichten" haben "Engleutsch" Beachtung geschenkt. Aber auch Funk und
Fernsehen berichteten: Der "Österreichische Rundfunk" und der "Norddeutsche
Rundfunk" widmeten "Engleutsch? Nein danke!" einen kurzen Bericht.

Der Aufruf zur Mitarbeit verhallte nicht ungehört. So haben hunderte Leser
sich an der Verwirklichung der 2. Auflage beteiligt. Ein Teil dieser
Mitstreiter kommt in dem "Volks-Wörterbuch" durch namentliche Erwähnung zu
Ehren. Wer genau hinsieht, der entdeckt auch einen Bundeskanzler unter den
Einsendern. Massenhaft kamen Vorschläge für Verdeutschungen. Viele
Zuschriften setzten sich auch damit auseinander, warum engleutsche Wörter so
auf dem Vormarsch seien, und was man dagegen tun könne.

Deswegen erhielt in der 2. Auflage der einführende Teil größeren Raum. Um
vom unbestimmten Gefühl zur zielgerichteten Tat zu kommen, benötigt man eine
theoretische Grundlage. Im Abschnitt "Was ist Engleutsch?" wird eine
Definition von Engleutsch versucht. Fünf Arten von Engleutsch werden
unterschieden. Daneben wird klar festgelegt, was nicht zu Engleutsch gehört:
Lehnwörter, Lehnbildungen und Lehnschöpfungen.

Der nächste Abschnitt "Warum ist Engleutsch ärgerlich?" gibt eine gute
Argumentationshilfe. Die Zwischenüberschriften lauten:
"Engleutsch über alles - oder deutsche Neuschöpfungen?"
"Engleutsch zerstörerisch - Deutsch ausdrucksstärker!"
"Engleutsch ist einfallslos - Deutsch ist erfinderischer!"
"Engleutsch ist anbiedernd - Deutsch ist ehrlicher!"
"Engleutsch ist überheblich - Deutsch ist sachlicher!"

Der anschließende Abschnitt stellt sieben "Goldene Verdeutschungsregeln" auf
und will mit einem "Verdeutschungsfahrplan" eine praktische Hilfe für den
Sprachwahrer geben. Danach folgen einige Gedanken, wie weit man bei der
Bekämpfung von Engleutsch gehen könne.

Die Herausgeber hoffen, daß sich die Leser weiterhin so begeistert und
zahlreich an der Weiterentwicklung des Buches beteiligen, so daß immer
wirksamer gegen den engleutschen Wortschwall vorgegangen werden und
allmählich ein neues Sprachbewußtsein wachsen kann.

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INHALTSÜBERSICHT
Liebe Leser!
Was ist Engleutsch?
Warum ist Engleutsch ärgerlich?
Goldene Verdeutschungsregeln
Grenzzüge
Fachausdrücke
Zeichenerklärung
Wörterbuch
Ausgewähltes Schrifttum

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Thomas Paulwitz und Stefan Micko (Hrsg.)
Engleutsch? Nein danke! Wie sag ich's auf deutsch?
Ein Volks-Wörterbuch
Erlangen und Wien 2000
ISBN 3-00-005949-0
132 Seiten
14,50 Mark
(Kurzfassung: 5 Stück zu insgesamt 25 Mark).

Bestellungen: Postfach 27, A-2103 Lang-Enzersdorf bei Wien, Fernruf und
Ferndruck (Fax) 0043-(0)2244-30542, <sprachwelt at t-online.de>.

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PRESSESTIMMEN

Ein lesenswertes Büchlein. Täglich alles.

Es bietet für englische Übernahmen waschechte Alternativen an.  Die Welt.

Es listet modische Ausdrücke auf und führt jeweils die deutsche Alternative
an. Nicht nur die Franzosen versuchen, sich gegen die Amerikanisierung ihrer
Sprache zu wehren. Salzburger Nachrichten.

Eine bewußte, augenzwinkernde, manchmal auch nicht allzu ernstzunehmende
Provokation für alle, die mit Sprache zu tun haben ­ und das ist schließlich
jeder einzelne von uns. ... Deshalb die Empfehlung, durchaus einmal zu dem
Heftchen zu greifen und darin zu schmökern. Denn die deutsche Sprache gehört
nicht irgendwelchen Politikern, Philologen oder Publizisten, sondern uns
allen. Der Donauschwabe.

Wer es noch reiner will, dem sei das Buch "Engeldeutsch" empfohlen, das sich
um die Germanisierung weiterer Wörter verdient macht. Berliner Zeitung.

Die Broschüre "Engleutsch" ist mit ihrer umfangreichen Wörterliste eine
kleine Hilfe für das tägliche Leben. Junge Freiheit.

Das Buch ist der Renner der Saison. Format.

Liebe Leute, es gibt ehrliche Versuche, Englisch und Deutsch sauber
voneinander zu trennen. Kronenzeitung.

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Die DEUTSCHE SPRACHWELT erscheint vierteljährlich im Berliner Zeitungsformat
als achtseitige Papierausgabe, herausgegeben vom Verein für Sprachpflege.
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